Urophilie Urschen und Hintergründe und Fakten

Psychologie: Urophilie Urschen und Hintergründe
Einleitung:
Urophilie ist eine Vorliebe für erotische Fantasien, die etwas mit Urin zu tun haben. In diesem Zusammenhang fallen auch die Begriffe Natursekt, Fesselspiele, Bondagen, Domina oder BDSM. Diese Handlungen des Menschen werden auch als sexueller Fetischismus bezeichnet, da man beim Sex mit Urin spielt. Einige Menschen finden Urophilen als sehr erregend, für andere ist das Empfangen von Urin, entweder mit dem Mund oder auf dem Körper sehr anziehend. Dies steht in enger Verbindung mit Fesselspielen oder der Vorstellung einer Domina, auch Bondagen finden viele Menschen anziehend. Doch woher kommt diese ungewöhnliche Vorliebe und welche Ursachen lassen sich dabei erklären?

Ursachen und Hintergründe von Urophilie:
Oft vertreten Psychologen die Auffassung, dass Urophilie ein Besudelungstrieb aus Kindheitstagen ist, die sexuelle Entwicklung könnte im Kindheitsalter stehengeblieben sein. Jedoch gibt es zu diesem Thema neuere Forschungsergebnisse, die besagen, dass dies ein Instinkt ist, um das Immunsystem zu stärken. Denn von einigen Tieren ist auch bekannt, dass sie den Urin der anderen Artgenossen konsumieren, um gesund zu bleiben. Jedoch ist dies nur eine Erklärung. Denn Fakt ist, dass diese Maßnahmen mit sexueller Erregung zu erklären sein müsste. Doch ganz so einfach ist dies nicht. Wenn man sich noch einmal das Tierreich vorstellt, kommt man zu dem Entschluss, dass es viele Tiere gibt, wo das Urin des Weibchens oft beschnuppert wird. So will das Männchen herausfinden, ob das Weibchen empfängnisbereit ist.

Viele Fetisch- Neigungen kommen aus der Kindheit, durch sexuelle Wohlgefühle bei einer bestimmten Sache. Wenn ein Kind erfolgreich ins Töpfchen uriniert hat, könnte es sein, dass die Mutter ihr Kind liebevoll gestreichelt, bzw. danach das Glied gesäubert hat. So kommt im Gehirn eine Verknüpfung mit sexuellen Wohlgefühlen zustande. Natürlich geschieht das unbewusst, aber Kinder können durchaus schon solche Gefühle empfinden. Doch nicht bei jedem führt das im späteren Leben zu einer Neigung. Genau das Gegenteil kann auch festgestellt werden. Wenn das Kind z. B. ins Bett gemacht hat und von den Eltern der Hintern versohlt wird. Dann kann es sein, dass die Erregung in Schmerz umgemünzt wird, damit dieser besser ertragen wird. Doch Urinieren an oder in die Partnerin wollen manche durch einen tierischen Instinkt ausleben. Oder sie wollen ihr Revier markieren, es ist auch die Besudelung durch sexuelle Erregung denkbar. Dann ist es meist so, dass der Partner gedemütigt wird und man Macht über ihn besitzt. BDSM wird in Verbindung mit Natursekt zu einer sexuellen Attraktion für einige Menschen. Für andere Menschen wiederrum ist dies gar nicht vorstellbar.