Ein Spalier ist für Obstbäume besonders als Jungpflanze wichtig

In Zeiten, wo nicht ein jeder einen Garten hat, bietet sich der Anbau von Spalierobst auch auf dem Balkon an. Viele Menschen möchten nicht mehr die Ware aus dem Supermarkt haben. Sie möchten lieber eigenes Obst aus eigener Ernte einfahren, auch wenn der Ertrag in den ersten Jahren selbstverständlich nicht so viel sein wird. Aber mit den Jahren wird die Ernte von dem Spalierobst ja immer mehr.

Wie bei den normalen Bäumen sollte aber wegen einer guten Ernte immer auch auf einen guten Schnitt geachtet werden. Viele Zweige heißt automatisch nicht auch viel Ernte. Qualität kommt in diesem Falle vor Quantität. Aus diesem Grunde sollte auch schon im Frühjahr mit dem Schnitt von Spalierobst begonnen werden. Der Schnitt sollte sich am besten nach der Form des Spaliers richten. Eventuell müssen einige Zweige auch hoch- und festgebunden werden. Dies dient dazu, das man eine gewissen Wuchsrichtung des Säulenobstes selbst vornehmen kann. Später im Jahr sollten dann auch darauf geachtet werden, das sich nicht zu viele Seitentriebe gebildet haben. Diese Triebe werden bei Bedarf auch total weggeschnitten oder sie bleiben stehen. Es sollten dann aber schon 6 Blätter an diesem Seitentrieb bestehen bleiben. Der Hobbygärtner braucht bei dem Schnitt wirklich keine Angst haben. Bisschen mehr schneiden wird der Ernte keinen Abbruch tun.

Aber das Obst lässt sich nicht nur am Spalier hervorragend züchten. Auch in einem Kübel, wenn er nicht zu klein ist, kann der Hobbygärtner diesem Genuss nachkommen. Bei dieser Weise des Anbaues ist es aber wichtig, das immer auf ausreichend Wasserzufuhr geachtet wird. Obst braucht für vollkommene Reifung nicht nur die Sonne, sondern auch noch genügend Wasser und ab und an natürlich auch Dünger. So wird dann einer zufriedenen Ernte nichts im Wege stehen.