Krank im Urlaub: Recht

 

Die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub ist groß. Umso schlimmer ist es, wenn der Arbeitnehmer kurz vor dem Urlaub oder gar während des Urlaubs erkrankt. Ob zu Hause oder am Ferienort, der Urlaub ist futsch. Sind die Urlaubstage, an denen der Arbeitnehmer krank war, wirklich verloren?

Das kommt darauf an, ob der Arbeitnehmer beim Arzt war und seinem Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zukommen ließ. Suchte der Arbeitnehmer keinen Arzt auf, werden die Krankheitstage als Urlaubstage angesehen. Anders ist die Situation, wenn der Arbeitnehmer einen Arzt aufgesucht hat. Dabei ist es nicht relevant, ob der Arzt am Heimatort oder am Urlaubsort seine Praxis hat. Wichtig ist, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsunfähigkeit während des Urlaubs vom behandelnden Arzt bescheinigen lässt und diese Bescheinigung seinem Arbeitgeber zukommen lässt. Hat er dies gemacht, werden seine Krankheitstage nach § 9 Bundesurlaubsgesetz als Krankheitstage angesehen. Damit hat er keinen Urlaubstag verloren. Nach dem Gesetz ist der Urlaub zur Erholung des Arbeitnehmers da. Erkrankt dieser während des Urlaubs, ist der Urlaubsanspruch nicht mehr erfüllt.

Wie sich Arbeitnehmer in solchen Fällen verhalten sollten und was sie beachten müssen, erklärt ihnen Rechtsanwalt Roland Sudmann. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht ist Partner der Mannheimer Kanzlei Philipp, Sudmann und Schendel. Er vertritt Arbeitnehmer und Arbeitgeber in ganz Deutschland.

Fachanwalt Sudmann weiß genau, welche Kriterien vorhanden sein müssen, um die „verlorenen“ Urlaubstage dem Jahresurlaub wieder anzurechnen. Roland Sudmann berät und vertritt Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber und dem zuständigen Arbeitsgericht. Für Arbeitgeber fungiert er wie eine ausgegliederte Abteilung, die sich ausschließlich mit Arbeitsrecht beschäftigt. Infos finden Sie unter http://www.sudmann-arbeitsrecht.de/wichtige-stichworte-des-arbeitsrechts/kundigung/.