Cyberkriminelle auf dem Vormarsch

Das Softwareunternehmen  Trend Micro wurde vor 25 Jahren gegründet. Der Zweck war Anbeginn en Kampf gegen die Bedrohungen aus dem Internet aufzunehmen. Das erste Produkt war ein Virenscanner. Heute hat Trend Micro eine neue Technologie entwickelt, mit der alle neuen Bedrohungen erkannt und analysiert werden. Erst nach der Analyse wird der passender Schutz  entwickelt und an die Kunden verteilt. Auch hierzu wird eine neue Technologie verwendet. Die Updates erfolgen automatisch. Die Endkunden bekommen das überhaupt nicht mit.

Die neue Wundertechnologie ist webbasiert und heißt Smart Protektion Network. Sie verfügt über ein globales Sensornetz, in dem gewaltige Mengen von Bedrohungsdaten erfasst werden und in einen sogenannten Bedrohungspool gesammelt werden. So können neue Bedrohungen blitzschnell erkannt und ausgewertet werden .

In der Infografik ist übersichtlich dargestellt, wie schnell Cyberkriminelle auf aktuelle Ereignisse reagieren. Innerhalb weniger Stunden schaffen sie es, ihre bösartigen Scripte unter die Internetuser, zum Beispiel die Nutzer sozialer Netzwerke zu verteilen.

Häufig geschieht dies in der Folge von Todesnachrichten Prominenter. So wurde der Tod von Steve Jobs genutzt, um Werbeanzeigen zu fälschen, die kostenlose iPads zum Gedenken des Apple-Gründers versprachen. Dies geschah nur acht (8) Stunden nach seinem Tod. Innerhalb weniger Stunden gab es auch Facebook-Seiten mit angeblichen Informationen und Videos zu Osama bin Ladens Tod oder dem Tsunami in Japan. Wer auf den Link klickte, handelte sich einen Wurm oder Trojaner ein.

Sieht man wie schnell die Cyberkriminellen auf aktuelle Ereignisse reagieren, kann man sich Vorstellen, wie perfekt ihre Tarnung ist und wie gut sie ihre Netze auslegen, wenn sie viel Zeit zur Vorbereitung haben.

Die Infografik von Trend Micro gibt einen Einblick darüber.