Bisley Büromöbelprogramm

Als das Bisley Büromöbelprogramm erstmals vorgestellt wurde, waren die Stahlpreise niedrig, so dass genügend Kunden gewonnen werden konnten. Bibliotheken, Archive, Lager und weitere Bereiche waren zuverlässige Abnehmer. Es war die Zeit des Wiederaufbaus in Europa nach dem zweiten Weltkrieg. Robuste und langlebige Güter waren gefragt, wobei dem Design wenig Interesse entgegengebracht wurde. Doch durch den Aufstieg der Wirtschaft stieg auch die Nachfrage nach Stahl.

So begann der Spezialist für Stahlmöbel, die Lage genau zu analysieren. Der Preisanstieg der Rohstoffe konnte durch Recycling nur teilweise ausgeglichen werden. Also mussten neue Kundenschichten generiert werden. Außerdem begann bald die Zeit der knappen öffentlichen Kassen, so dass beim Einkauf mehr auf den Preis als auf Qualität geachtet wurde. Zwar blieben der Firma noch zahlreiche Kunden treu, doch war dies keine Sicherheit für die Zukunft. So wurden zeitgleich mehrere Umstellungen angegangen und schnell umgesetzt. Die Produktion wurde optimiert und bleibt ständig unter Beobachtung. Abläufe werden verbessert und bessere Maschinen werden eingesetzt. So kann günstiger produziert werden, ohne die Qualität zu verringern.

Für neue Kunden wurde das Programm nicht umgeschrieben, aber es wurde eine neue Abteilung gegründet, die aus Designern besteht. So werden Artikel wie der Bisley Aktenschrank nun in verschiedenen Varianten angeboten. Da meist nur die Oberfläche moderner gestaltet werden muss, wurde die Produktion kaum in Anspruch genommen. Nur die Beschichtungen mit Lack etc. mussten angepasst werden. So ist das Programm nun für alle Büros attraktiv und kann auch dank der gestiegenen Nachfrage weiterhin günstig angeboten werden. So bleibt bewährte Qualität erhalten und ist modern geworden.