Bauchdeckenstraffung hinterlässt keine Sichtbare Narben

Bei Personen, die mit dem Gewicht kämpfen und schon so dick sind, dass ihr BMI bei 24+ liegt wirkt sich das Übergewicht auf die Mobilität aus, aber ebenso auf ihre Stimmung. Selbst wenn sich die Familie als unterstützend erweist, haben es korpulente Personen schwer sich einem „normalen“ Leben anzupassen. Diese Menschen sind in der Mobilität stark eingeschränkt, oftmals pflegebedürftig und bettlägerig auf Grund der Fettleibigkeit, an der sie erkrankt sind. Sie leiden zudem an Atembeschwerden oder Wund liegen.

Es gibt nur selten Fälle bei denen Betroffene den Entschluss fassen ihr Leben umzukrempeln. Der erste Schritt zu einem neuen Leben wäre schon der Beginn einer Schonkost, obwohl das nur wenig hilft. Stellenweise wird auch eine Fettabsaugung zur Hilfe genommen. Damit das Aussehen nach einer solchen OP nicht leidet, muss die überflüssige Haut entfernt und die verbleibende gestrafft werden. Besonders im Unterleibs-Bereich ist die Bauchdeckenstraffung ein extremer Eingriff. Dabei wird nicht nur weitläufig mit dem Skalpell gearbeitet.

Zuerst muss die überschüssige Haut entfernt werden, bevor mit der tatsächlichen Bauchdeckenstraffung angefangen werden kann. Der Nabel wird bei der Bauchdeckenstraffung frei gelegt und bündig mit der übrigen Haut zusammen genäht. Die Bauchdeckenstraffung, das Eliminieren des Fettgewebes und die Schmerzen nach dem Eingriff sind vorhersehbar und nehmen die Betroffenen gerne in Kauf. Die Patienten nehmen die Schmerzen, die bei der Entfernung des Fetts und der Bauchdeckenstraffung nach dem Eingriff auftreten, in Kauf, da sie vorhersehbar sind. Doch damit haben es die Patienten noch nicht einfacher. Viel wichtiger als die „neue Schale“ ist nun der richtige Bezug zu Nahrungsmitteln, den der Patient jetzt lernen muss. Für Menschen, die an Fettsucht erkrankt sind, startet nun eine Zeit, in der Ausdauer und Motivation verlangt sind. Das ist kein Vorhaben mit Enddatum! Das Leben muss an dieser Stelle in puncto Ernährungsweise neu definiert werden.

Eine Menge von ihnen starten mit neuem Diätplan oder müssen für sich erst neue Gerichte finden, die ihnen nicht nur munden, sondern auch gut tun. Ein Rückfall wäre verhängnisvoll! Das ist unter anderem ein Grund, warum Kochkurse besondere Nachfrage bei Betroffenen finden. Da vor der Bauchdeckenstraffung häufig Fast Food, fette Snacks, Fertigprodukte und zuckerhaltige Getränke am Speiseplan standen, müssen die Patienten stellenweise erst richtig kochen lernen. Manche von ihnen haben es am Ende auch gar nicht mehr in die Küche geschafft.

Um es sich vor dem Fernseher gut gehen zu lassen brauchte man doch nur das Bett oder ein gemütliches Sofa. Das tägliche Leben nimmt des Öfteren einen monotonen Verlauf ein. Man kann zwar probieren, mit Betroffenen ein vernünftiges Gespräch über ihre Lage zu führen, aber in den meisten Fällen bleibt das ein sinnloses Unterfangen. Ohne Interesse und ganz besonders ohne Überzeugung wird es fast nicht machbar sein einen unter Fettleibigkeit leidenden Patienten davon zu überzeugen sich einer Fettabsaugung, Bauchdeckenstraffung und viel mehr einer gänzlichen Umstellung der Ernährungsweise zu unterziehen und das auch auf Dauer durchzuhalten.